Einführung und Anforderungen
der 44. Bundes-Immissionsschutzverordnung

Die Richtlinie (EU) 2015/2193 wird durch die 44. BImSchV in nationales Recht umgesetzt. Die Verordnung löst für Feuerungs-, Gasturbinen- und Verbrennungsmotoranlagen im Leistungsbereich von 1 bis 50 MW FWL die bisher geltenden Regelungen der TA Luft ab. Sie enthält neben schärferen Emissionsgrenzwerten und kürzeren Messintervallen u. a. auch neue Nachweis-, Dokumentations- und Meldepflichten. Der Betreiber einer Neu- oder Bestandsanlage sollte zunächst Kontakt zur zuständigen Behörde aufnehmen, um die Fristen und Anforderungen der 44. BImSchV nicht zu versäumen. Für technische Lösungen empfiehlt es sich, auf einen kompetenten Partner zu setzen, der mit Erfahrung die spezifischen Anforderungen mit den notwendigen technischen Systemen erfüllen kann. Wer eine Bestandsanlage betreibt, muss eine kontinuierliche Emissionsüberwachung für Stickoxide (NOx) nachrüsten und den effektiven Betrieb der Abgasnachbehandlung nachweisen. Im Falle einer Neuanlagenplanung oder einer wesentlichen Änderung der Motorenanlage ist eine SCR Abgasnachbehandlung mit integrierter Emissionsüberwachung zu berücksichtigen, um die niedrigen Stickoxidgrenzwerte sicher einzuhalten.