Rigo Biogas GmbH – 2G

Das Wärmenutzungskonzept von Herrn Pfaffenbach dient als Vorzeigeprojekt für eine ganze Branche.

Die Rigo Biogas GmbH mit Sitz im hessischen Morschen betreibt seit 2010 eine Biogasanlage auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen und Wirtschaftsdünger. „Nach den ersten Erfahrungen mit unserer 250 Kilowatt Anlage war schnell klar, dass die Wirtschaftlichkeit der Biogasanlage ohne Wärmekonzept nicht gesichert war, daher wurde die Anlage ab 2011 stetig erweitert“, erklärt der Inhaber Ottmar Pfaffenbach.

Heute stehen am 1.400 Meter von der Anlage entfernten Satellitenstandort zwei weitere Blockheizkraftwerke und es wird ein sehr effektives Wärme- und Kältekonzept direkt neben einem Kloster und einem angegliederten Tagungshotel betrieben. „Um den Nutzungsgrad der Abwärme zu optimieren haben wir eine Sorptionskälteanlage mit einer Nennleistung von
105 Kilowatt installiert. Aus der Abwärme vom Blockheizkraftwerk wird dadurch Kälte mit ca. 6 Grad Celsius erzeugt, welche im Klosterhotel zur Raumklimatisierung genutzt wird. Die durchschnittliche Wärmeauskopplung am Klosterstandort liegt bei 97 Prozent und somit tragen wir als Biogasanlage aktiv zu einer verbesserten Umwelt bei“, berichtet Pfaffenbach.

Im Bundesland Hessen gelten verschärfte Anforderungen an verbaute Katalysatoren: so darf eine akkreditierte und für die Behörde zulässige Emissionsmessung erst drei Monate nach Einbau eines neuen Katalysators erfolgen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die Emissionsgrenzwerte nicht nur zur Messung, sondern auch dauerhaft eingehalten werden. Zur Selbstkontrolle führt Herr Pfaffenbach daher mit dem Formaldehyd-Schnelltester von Emission Partner monatlich eine freiwillige Messung seiner Katalysatoren durch. „Die Messung dauert nur 15 Minuten und das Handling des Gerätes ist sehr einfach. Die Formaldehydwerte meiner im Januar 2018 verbauten Katalysatoren waren bei der letzten Messung im August 2018 noch immer unter 10 mg/Nm³“, so Pfaffenbach.

„Durch die breite Produktpalette von Emission Partner konnte ich die Anzahl an unterschiedlichen Lieferanten und den damit verbundenen Aufwand reduzieren und habe somit mehr Zeit für meinen landwirtschaftlichen Betrieb“, beschreibt Pfaffenbach.

Motoren:
SCHNELL-Scania ES2507 (250 kW)
Agrogen-BGA 158 (265 kW)
2G-Agenitor 406 (250 kW)
2G-Agenitor 406 (250 kW)

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